Entspannungspädagogik

Die Entspannungspädagogik umfasst viele Bereiche, wie z. B. Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Atementspannung, Phantasiereisen, Meditationen, Zeitmanagement, Stressanalyse, Stressmanagement etc.

In einem unverbindlichen kostenfreien Erstgespräch werden wir gemeinsam mit Ihnen beraten, welches Entspannungsverfahren für Sie das Richtige ist.

Autogenes Training                                                                                                                                           Das Autogene Training ist ein ganzheitliches Verfahren, dass die Einheit von Körper und Seele fördert. Im Autogenen Training verbinden wir die geistige, gefühlsmäßige und körperliche Ebenen mit autosuggestiver Selbstbeeinflussung, die sich mittels

Körperwahrnehmung auf Zustandsveränderungen in den Organfunktionen richtet.

Die Entspannung stellt sich durch die intensive Vorstellung von Ruhe mittels formelhafter Sätze ein.

Es gibt 7 formelhafte Sätze und die Zurücknahme. Mittels dieser formelhaften Sätze, z.B. die Ruheübung „Ich bin ganz ruhig", -wird der Anfänger langsam, Stufe für Stufe, in einen immer tiefer wirkenden Entspannungszustand geführt bzw. führt er sich selbst dorthin. Später ist es dem autogen Trainierenden möglich selbst Muskulatur, Pulsschlag und Atmung zu beeinflussen, Nervosität und Anspannung abzubauen und dafür zu sorgen, dass Körper, Geist und Seele sich erholen können.

Das Ziel des Autogenen Trainings ist die Muskelentspannung und die Regulation des vegetativen Nervensystems, verbunden mit einer beschleunigten, psychophysischen

Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen

Die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen ist eine Entspannungstechnik, die sehr klar und deutlich über zubringen ist.

Daher ist sie für den Einstieg in das Entspannungstraining besonders geeignet.

Bei regelmäßigem Training ist die Progr. Muskelentspannung, in einer Kurzform überall im Alltag anwendbar, sobald es Stresssituationen zu überwinden gilt.

Der Internist und Physiologe Edmund Jacobsen, der, man bedenke, 91 Jahre alt wurde, entdeckte während seiner Forschungsarbeit, Ruhe und Entspannung als allgemeines Heilmittel zur Beseitigung einer Vielzahl von (psycho-)somatischen Störungen und als Instrument der allgemeinen Prophylaxe.

Aus dieser Erkenntnis heraus, entwickelte er die Progressive Muskelentspannung, bei der nacheinander 16 verschiedene Muskelgruppen angespannt und nach einem kurzen Zeitraum, wieder gelöst werden.

Die progressive Muskelentspannung beeinflusst über das Gehirn den Spannungszustand der Muskelfasern. Diese teilen die Entspannung über Nervenimpulse bestimmten Hirnregionen mit. Von dort werden verschiedene Funktionen zentral gesteuert, so das sich die Entspannung auf andere Körperfunktionen, zum Beispiel den Herzschlag, überträgt.

Auf diesem Umweg wirkt die progr. Muskelentspannung auf das vegetative-autonome Nervensystem.

Der Körper schaltet wieder um auf Ruhe.

Die Pupillen verengen sich, der Blutdruck sinkt, die Atmung wird langsamer, der Spannungszustand der Muskulatur reduziert sich.

Vermehrter Speichelfluss, häufiges Schlucken und ein rumorender Darm können demnach gute Hinweise auf den Erfolg der progressiven Muskelentspannung sein.

Das Problem vieler Menschen besteht darin, dass unter dem heute verbreiteten Dauerstress der Körper verlernt, seinen parasympathischen Anteil zu nutzen, d.h. die Erholungsphasen fehlen, so dass Körper und Psyche auf Dauer überbeansprucht werden und nicht mehr zu Ruhe kommen.

Durch gezieltes, konsequentes Entspannungstraining wird diesem vorgebeugt und man verhilft sich selber zu mehr Lebensqualität.

Meditation

Meditation, eine in Asien (v a. Japan und Indien) entwickelte „Reise nach innen". Dabei wird die Aufmerksamkeit bewusst auf ein Wort, auf Musik oder Gedanken gelenkt, um tief in sich versinken zu können und von allem Alltägliches loszulassen. Dadurch gewinnt der Mensch innere Ruhe und Selbsterkenntnis. Das Ziel des Meditierens ist es, Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele herzustellen.

Meditation hat viele Funktionen: durch sie überwindet man innere Probleme wie

-diejenigen, die durch Wut, Neid, Anhaftung und Unwissenheit geschaffen werden

-sie kontrolliert unseren Geist und bringt uns inneren Frieden

-sie befähigt uns, tugendhafte Absichten zu fördern, durch die wir gute Handlungen ausführen

-sie beseitigt nichttugendhafte Absichten, durch die wir schädliche Handlungen ausführen

-durch sie gewinnen wir Erfahrungen der vielen Ebenen der spirituellen Realisation und schreiten zu immer höheren Ebenen spirituellen Wachstums fort.

 

Zeitmanagement? (Wie plane ich meine Zeit optimal?)

Zeitmanagement ist das systematische und disziplinierte Planen Ihrer Zeit. Der Zweck des Zeitmanagement ist es, mehr Zeit für die wichtigen Dinge in Ihrem Beruf und in Ihrem Privatleben zu haben. Sie können durch eine systematische Zeitplanung täglich erstaunlich viel Zeit gewinnen.

Zeitmanagement gibt Ihnen mehr Zeit für sich

Durch ein gezieltes Zeitmanagement gewinnen Sie mehr Zeit, die Sie frei nutzen können. Es geht beim Zeitmanagement aber nicht darum, dass Sie noch mehr Zeit für Arbeit freimachen, so dass Sie in den 12 Stunden, die Sie täglich arbeiten, die Arbeit von 15 Stunden hineinquetschen können. Vielmehr sollten Sie sich mit Ihrem Zeitmanagement mehr Freiraum z.B. für Erholung, für Möglichkeiten, neue Energie zu tanken, Hobbys oder andere Vorhaben, die Ihnen wichtig sind, schaffen. So können Sie insgesamt ein ausgeglicheneres und damit glücklicheres Leben führen.

Stress bewältigen - Stressmanagement

Stress ist eine chemische Reaktion unseres Körpers. Wir schätzen eine Situation als gefährlich ein und sofort werden in unserem Körper Adrenalin und Nordrenalin in die Blutbahn ausgeschüttet. Unser Körper rüstet sich zu Kampf oder Flucht.

Wir müssen zwar heute nicht mehr gegen wilde Tiere und feindliche Volksstämme kämpfen, aber dafür haben wir andere "Feinde". So kämpfen wir gegen den vor uns herschleichenden Autofahrer, gegen lärmende Nachbarn, gegen Zeitdruck oder einen schier endlosen Stapel zu erledigender Arbeiten. Es genügt, dass wir diese Ereignisse als unangenehm und lästig ansehen und schon läuft im Körper der gleiche Mechanismus wie vor Jahrtausenden ab.

In diesen Situationen können wir meist nicht mit Kampf oder Flucht reagieren, und so bleibt die gesamte Anspannung in unserem Körper. Fühlen wir uns über längere Zeit überfordert und stehen dadurch unter chronischer Anspannung, so kann es zu den unterschiedlichsten Stress-Symptomen in Form von psychosomatische Beschwerden kommen. Rückenschmerzen, Schwindelgefühle, Herzstechen, Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen, Allergien und Magenschmerzen können die Auswirkungen einer chronischen Anspannung sein.

Strategien der Stressbewältigung

Zur Stressbewältigung können wir an drei Bereichen ansetzen:

  • an der Umwelt
  • an uns selbst
  • an unseren Körperreaktionen

Umwelt

Indem wir äußere Faktoren, die eine Stressreaktion auslösen können, verringern. Beispielsweise können wir den lärmenden Kopierer aus dem Büro entfernen.

An uns selbst

Indem wir stresserzeugende Verhaltensweisen abbauen und uns neue Umgangsformen mit den Anforderungen aneignen. Ein wichtiger Ansatzpunkt sind hier unsere Einstellungen. Neue Denk- und Verhaltensgewohnheiten zielen beispielsweise darauf ab,

  • lieber mal einen Konflikt oder eine Ablehnung zu riskieren, als sich innerlich unter Druck zu setzen. "Mir ist es wichtig, meine Meinung zu sagen. Der andere darf ruhig auch mal ärgerlich sein. Ich kann das aushalten".
  • lieber Arbeit zu delegieren, als sich unter den Druck zu setzen, unbedingt alles selbst erledigen zu müssen.
  • nicht alles sofort erledigen zu wollen, sondern das Wichtigste zuerst, dann das Zweitwichtigste, usw. Eine hilfreiche Einstellung wäre: "Ich mache es, so schnell es geht. Eines nach dem anderen.".
  • genießen zu lernen. Wann haben Sie sich das letzte Mal dem Genuss eines schönen Essens oder eines Spaziergangs hingegeben? Genuss vertreibt Verdruss und lädt Ihre Batterie wieder auf. Wenn Sie nicht genießen können, dann sind Sie für Ihre Mitmenschen ungenießbar. Oder meinen Sie, es macht Spaß, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der sich ständig gehetzt, gereizt und überlastet fühlt?

An unseren Körperreaktionen

Indem wir unsere Anspannung durch eine Atem- oder Entspannungsübung entspannen.

Entspannung baut Stress ab. Der Kopf wird frei und Stresshormone werden abgebaut.

Körperliche Bewegung wie „Reiki in Bewegung“ wirkt sofort stressreduzierend und man muss nicht tage- oder wochenlang warten - wie im Falle einer Denk- oder Verhaltensänderung - bis sich die stressreduzierende Wirkung körperlich positiv bemerkbar macht.